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10 Jahre Stiftung Wilde Argen – erst der Anfang PDF  | Drucken |

Am Freitag, 16.10. lud die Stiftung Wilde Argen (SWA) zu Ihrer Feier anlässlich des 10-jährigen Bestehens ein. Eingestimmt durch Musiker vom Haus der Künste mit Gitarre und Tischharfe begann die Veranstaltung. Aus Stuttgart war vom Umweltministerium ursprünglich Umweltminister Untersteller angekündigt, der aber durch die parallel angesetzte Einweihungsfeier des Informationszentrums im Nationalpark Schwarzwald verhindert war.

Vertreten wurde er daher von seinem Ministerialdirektor mit einer Grußrede. Ihm folgte in der durch das Vorstandsmitglied Simone Kern moderierten Veranstaltung, die im coronabedingt locker bestuhlten, aber voll besetzten Saal des Weberzunfthauses stattfand, H. OB Lang.

Er hat im Jubiläumsjahr die Schirmherrschaft übernommen. Neben der Würdigung der bisherigen (Zusammen-)Arbeit von Stadt und Stiftung, war es vor allem das öffentliche Bekenntnis des OB, mit der SWA zusammen mögliche Maßnahmen an der Argen sowie im Stadtwald gemeinsam zu erörtern, die bei Publikum und SWA große Beachtung und Freude erzeugte.

Darauf ging dann auch gleich Walter Hudler als Hauptredner der Veranstaltung ein und bedankte sich sehr herzlich für diese Zusage, da darin ein mögliches großes Potential für die Natur liegt und ein Beitrag wäre zum 2%-Wildnisschutzbeschluß der Bundesregierung sowie der Argen als wertvoller Lebensraum. Hudler führte dann im Anschluss in einer vom Publikum als interessant und kurzweilig empfundenen Rede durch 10 Jahre SWA. Dabei kamen nicht nur trockene Zahlen vor, sondern es waren gerade die Kuriositäten, die in diesen 10 Jahren Stiftungsarbeit das Publikum beeindruckten. Wichtig waren Hudler dabei besonders die Jugendprojekte, die Naturschutzarbeit gerade auch als soziale Lernprojekte auszeichneten. Als weiterer wichtiger Aspekt wurde von ihm der Flächenerwerb genannt, da nur auf der Fläche und nicht auf dem Papier wirklicher Naturschutz stattfindet. Hudler bedankte sich bei zahlreichen Einzelpersonen, als auch Gruppen für ihre Unterstützung. Deutlich machte er auch, dass die vergangene und weitere Entwicklung der Stiftung von dem Vertrauen lebt, das in die Arbeit der Stiftung gesteckt wird. Hier nannte er bezugnehmend auf die Gründungsphase bis zum aktuellen Projekt des Zukunftswaldes die kleinen Einzelspender bis hin zu den gewichtigen Unterstützern. Elobau-Stiftung, Naturefund und die Bienenwald-Stiftung, hinter der die ortsansässige Tankstellenkette „Ran“ steht sind mit jeweils mindestens 5-stelligen Beträgen an der Entwicklung der SWA beteiligt. In Zukunft steht an, dass die SWA vorhandene Verbindlichkeiten in Höhe von 35000.-€ durch weitere Unterstützungen abtragen kann. 10 Jahre Stiftungsarbeit waren auch 10 Jahre Erfahrungen mit staatlicher Verwaltung. Hier gab es Schatten, wie nur mit Humor zu ertragende Vorfälle, als auch Licht, als Hudler mit einem Hase (SWA) und Igel (Amt) Vergleich am Ende vom „Beamten mit Herz“ erzählte.

Nach diesen Ausführungen folgte ein Fachvortrag des in der Region bekannten Landschaftsarchitekten Bolender, unterstützt von Andreas Morlok, worin die Schutzwürdigkeit und auch die klimatischen Herausforderungen an der Argen mit vielen Bildern unterstrichen wurde.

Danach bat Hudler die Anwesenden auf, in einer Versteigerung die Patenschaft einer alten großen Sturmfichte als zukünftigen Totholzlebensraum für Pilze und Insekten zu übernehmen.

Mit dem Ergebnis von 425.-€ wurde exakt der wirtschaftliche Wert dieses Baumes erzielt. Die Patin kann sich nun stolz als „kostenfreie Vermieterin“ von Lebensraum für ca 1.100 Pilzarten und ca 70 Insektenarten bezeichnen. Den Abschluss fand die Veranstaltung mit einer kleinen Darstellung aus welchem Grund man eigentlich Naturschutzarbeit leistet.

Neben persönlichen Motiven ist es die Zukunftssicherung, da Naturschutzarbeit heute keine Nostalgie mehr ist, sondern existenzsichernde Notwendigkeit und mit humanitärer Hilfe gleichzusetzen ist.

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Grund: Zustiftung

 

Kontaktdaten

Walter Hudler
Oberrot 5
D-88353 Kisslegg

Telefon:
+49 (0) 7563 180733
Email:
wilde-argen@t-online.de

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